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Krimiautoren der Eifel:
Berndorf, Jacques Michael Preute, so lautet sein richtiger Name, ist der Sohn des Ingenieurs Dr. Willy Preute und dessen Ehefrau Anneliese. Er wurde in Duisburg-Hamborn geboren, doch die Familie zog bereits ein Jahr darauf nach Osnabrück. Dort lebte Preute bis 1951, ging nach Volksschule und drei Jahren kriegsbedingter Schulpause zum Gymnasium Carolinum in Osnabrück, das er wegen „Aufsässigkeit und aktivem Desinteresse“ (O-Ton) mit 15 Jahren verließ. Anschließend besuchte er ein Internat in Nordhessen.
Nach seinem Abitur begann er in Köln ein Medizinstudium. Er folgte damit dem Vorbild seiner Mutter, die allerdings nie als Ärztin gearbeitete hatte. Eigentlich wollte Preute sich als Kinderarzt spezialisieren. Doch um finanziell von seinen Eltern unabhängig zu werden, brach er sein Studium ab und wurde Journalist.
Preute lernte sein Handwerk von Grund auf, mit Stationen als Schriftsetzer und Metteur. Sein erstes Volontariat bekam er beim Duisburger General-Anzeiger. Dort konnte er mit dem Fortsetzungsroman Mord am Kaiserberg auch belletristisch debütieren. In den Jahren 1962 bis 1964 war er Gerichtsreporter bei der Neuen Ruhr Zeitung; anschließend bei der Rheinischen Post.
Als Preute 1968 für Stern und Spiegel über den Einmarsch der sowjetischen Armee in der ČSSR berichtete, wurde er verhaftet. Anlässlich seiner Festnahme und späteren Freilassung kam es zwischen Preute und seinem Arbeitgeber, dem Quick-Chefredakteur Siegfried Aghte, zum Eklat. Preute kündigte und arbeitete fortan als freier Journalist und Schriftsteller.
Meistens schrieb Preute für die Ferenczy-Presse-Agentur in München. In den folgenden Jahren war er in vielen Kriegs- und Krisenregionen dieser Welt unterwegs: Vietnam, Libanon, Südafrika, Kolumbien.
Zur Jahreswende 1983/84 ließ sich Preute mit mehreren Rechercheaufträgen überregionaler Nachrichtenmagazine in Berndorf in der Eifel als Schriftsteller nieder. Zu diesem Zeitpunkt recherchierte er im Auftrag des Spiegel eine Reportage über den Regierungsbunker in Marienthal an der Ahr. 1989 legte er dann den ersten Eifel-Krimi vor. Um seine Romane von seinen Sachbüchern zu trennen, riet ihm sein Verleger zu einem Pseudonym.
Er wählte seinen damaligen Wohnort Berndorf bei Hillesheim und setzte diesem damit ein Denkmal. 1996 heiratete er die Soziologin Angelika Koch, die ebenfalls Kriminalromane schrieb. Mitte der 1990er Jahre bezog Preute seinen Wohnsitz in der Eifelgemeinde Dreis-Brück. Hier wohnt er wie sein Romanheld Siggi Baumeister in der Heyrother Straße.
Um seinen Protagonisten Siggi Baumeister veröffentlichte er schon zuvor Romane, doch mit dem im Grafit Verlag erscheinenden Zyklus wurde er überregional bekannt. Inzwischen haben seine Eifel-Krimis eine Gesamtauflage von über 4.5 Millionen Exemplaren erreicht. Sein Roman Eifel-Schnee wurde vom ZDF unter dem Titel Brennendes Schweigen verfilmt. Allerdings hatte die Umsetzung des Stoffes nur in rudimentären Ansätzen mit dem Roman zu tun, da lediglich die Personen und ein Teil der Geschichte dargestellt wurden. Auf dem Eifel-Literatur-Festival 1996 bekam Preute für sein Gesamtwerk den Eifel-Literaturpreis zuerkannt.
Seit längerem ist Preute Mitglied der Gruppe Das Syndikat, einem Zusammenschluss von Kriminalschriftstellern. Diese Gruppe verlieh Preute am 17. Mai 2003 auf der Criminale in Westerburg (Westerwald) den Friedrich-Glauser-Preis. Der Eifeler Autorenkollege Ralf Kramp überreichte ihm den Ehren-Glauser und hielt die Laudatio.
Der Literaturkritiker, Hörfunkjournalist und frühere Agent Denis Scheck bescheinigte dem Roman Eifel-Kreuz von Berndorf in der ARD-Sendung Druckfrisch, dass er „grausig schlecht geschrieben“ sei.
Im November 2006 gab Berndorf bekannt, dass Detlev Buck sich die Filmrechte am Roman „Ein guter Mann“ gesichert habe und daraus gerade ein Drehbuch für einen Kinofilm erarbeite. Man wartet noch auf die Umsetzung.
Im Dezember 2007 wechselte Berndorf mit seinem Protagonisten "Siggi Baumeister" zum KBV-Verlag seines Freundes Ralf Kramp. Zeitgleich wurden seine Werke, von ihm selbst gelesen, bei "Radioropa-Hörbuch" unter dem boomenden Genre der Hörbücher adäquat umgesetzt.
Eine "Gebrauchsanweisung für die Eifel", seiner geliebten Wahl-Heimat, ist in Arbeit.
Im Dezember 2007 wurde ihm von Ministerpräsident Kurt Beck der Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz verliehen.
Clasen, Carola geboren 1950 in Köln, arbeitete als Fremdsprachenassistentin, teilweise auch im Ausland. Nach ihrer Heirat widmete sie sich viele Jahre ihrer Familie. Vor zwei Jahren begann sie, Kurzgeschichten im Rundfunk zu veröffentlichen. Sie lebt heute in Hürth bei Köln. (Quelle: http://www.deutsche-krimi-autoren.de/clasen.htm)
Glineur, Jean-Louis Jean-Louis Glineur wurde 1964 in Verviers/Belgien geboren, wuchs aber in Gemünd in der Eifel auf. Heute lebt er in Dedenborn, Nordeifel. Er arbeitete als Industriekaufmann und ist heute als freier Journalist tätig, unter anderem für die Kölnische Rundschau. Sein Hobby Fotografieren hat er zum Nebenberuf gemacht und mit seinen Fotos beliefert er Zeitungen in der Nordeifel und Aachen. In seinem Hauptberuf ist er Arbeitsvermittler. (Quelle: www.buchwurm.info)
Henn, C.S.
Carsten Sebastian Henn, *1973 in Köln, verheiratet, zwei Kinder, zwei Katzen, 12 Rebstöcke, lebt in Hürth. Magisterabschluss in den Fächern Völkerkunde, Soziologie und Geographie. 1997 Auslandsaufenthalt in Adelaide/Australien, Studium der Völkerkunde und des Weinbaus. Nachdem er früher als Radiomoderator tätig war, unter anderem für eine Kochsendung und eine wöchentliche Comedy-Show ("Gag-Pack"), die er gemeinsam mit dem Stand-Up-Comedian und Schauspieler Hagen Range schrieb und produzierte, arbeitet er heute als freier Weinjournalist für diverse nationale und internationale Magazine. Er sitzt in den Jurys mehrerer wichtiger Weinpreise. Seit 2002 ist er beim Gault Millau WeinGuide für das Anbaugebiet Nahe zuständig.
Izquierdo, Andreas Aufgewachsen ist er in Iversheim, zur Schule gegangen in Bad Münstereifel. Nach dem Abitur sammelte er erste Erfahrungen in den Medien – bei Zeitungen und Rundfunk –, die durch einen Preis bei einem bundesweiten Wettbewerb für Nachwuchsjournalisten gekrönt wurden.
1995 veröffentlichte er mit Der Saumord seinen ersten Kriminalroman mit dem Protagonisten Jupp Schmitz, Lokalreporter in dem Eifeldorf Dörresheim. Neben seinen Eifelkrimis schrieb Izquierdo verschiedene Sitcom- und Seriendrehbücher für RTL, Sat.1 und den WDR (dabei auch einige Folgen für die Fernsehserie Alarm für Cobra 11 Die Autobahnpolizei) und veröffentlichte im Internet die Kriminalpersiflage „Geraldine & Phillis“.
Sein neustes Werk “König von Albanien“ über Otto Witte ist im September 2007 bei Rotbuch erschienen. "Die Geschichte ist tollkühn, der Autor wohl auch. Wer sonst hätte sich des mausetotgesagten Schelmenromans angenommen und ihn so fulminant wiederbelebt!", urteilt Erfolgsautor Frank Schätzing über das Werk. Ebenfalls frisch erschienen ist von Andreas Izquierdo das Reisekultbuch "Dartpilots" bei der Kölnisch-Preußischen Lektoratsanstalt. (Quelle: Wikipedia)
Kramp, Ralf Nach dem Abitur erlernte Kramp zunächst den Beruf des Malers und Lackierers. Als freier Karikaturist arbeitete er u.a. für den Kölner Stadt-Anzeiger. 1996 debütierte er mit dem Kriminalroman "Tief unterm Laub". Seither erscheinen im jährlichen Rhythmus neue Krimis im von ihm geführten KBV-Verlag, die größtenteils in der Eifel angesiedelt sind. 1996 erhielt Kramp im Rahmen des Eifel-Literatur-Festivals den Förderpreis, 2002 den Kulturpreis des Kreises Euskirchen. Zusammen mit seiner Frau Monika leitet Kramp das Kriminalhaus in Hillesheim, in dem sich auch das Deutsche Krimi-Archiv mit rund 26.000 Bänden befindet.
Ralf Kramp lebt in Hillesheim. (Quelle: Wikipedia)
Noske, Edgar
Edgar Noske, geboren 1957, studierte Italienisch, Geschichte und Philosophie, machte eine Lehre als Industriekaufmann und jobbte als Taxifahrer, Hilfskrankenpfleger, Aushilfskoch und Kellner. Außerdem betrieb er einige Zeit ein Geschäft für Hemden und Krawatten und war Vertreter für Masten von Flutlichtanlagen.
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